Neuapostolische Kirche Schweiz - betreute Länder und Gebiete  


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Hier geben wir Ihnen Informationen über die von der Neuapostolischen Kirche Schweiz betreuten Länder und Gebiete. Was im Jahre 1895 mit einer kleinen Versammlungsstätte in Zürich begann, hat sich in gut 100 Jahren zu einem Arbeitsbereich ausgedehnt, der heute 15 Länder in Europa und 1 in Übersee umfasst.
 
Sie finden auf dieser Seite einige Facts & Figures und Informationen zur Entwicklung sowie Angaben zur Ausbreitung. Regionale Angaben zu den europäischen Gebietskirchen erhalten Sie durch Anklicken der Landesbezeichnung auf der Europakarte.

Facts And Figures

Stand: 1.1.05

  • Beinahe alle der Neuapostolischen Kirche Schweiz zugeteilten Gebietskirchen sind amtlich registriert, entweder als Verein oder als Körperschaft des öffentlichen Rechts.
  • Apostel und Bischöfe des Bezirksapostelbereich A. Studer
     
  • Leiter der Neuapostolischen Kirche Schweiz und der von ihr betreuten Länder und Gebiete ist Bezirksapostel Armin Studer.
    Ihm stehen 7 Apostel und 8 Bischöfe zur Seite.

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  • Sein Arbeitsbereich
    • erstreckt sich über 16 Länder
    • gliedert sich in 61 Bezirke, welche jeweils von einem Bezirksvorsteher geleitet werden
    • umfasst 635 Gemeinden
    • verzeichnet 56’707 Mitglieder
    • hat 3'405 Seelsorger, die mit wenigen Ausnahmen ehrenamtlich tätig sind
    • wird in der Verwaltung Zürich und in mehreren Ländersekretariaten von rund 60 Personen administrativ betreut.

 
 
Entwicklung

Schon früh wurde die Neuapostolische Kirche über die Schweiz hinaus auch in umliegenden Ländern bekanntgemacht und die entstandenen Gemeinden von der Schweiz aus betreut - vorerst im Saarland, Elsass-Lothringen und der Pfalz. Als Folge der eifrigen Missionsarbeit reichte der Arbeitsbereich auch schon bald von Budapest und Wien im Osten über die Schweiz bis nach Paris im Westen, sowie nach Marseille und Nizza im Süden Frankreichs.

Der Aufbau der Neuapostolischen Kirche in Österreich ist eng mit der Schweiz verbunden. Der Anfang war allerdings schwer, da erst nach dem 1. Weltkrieg Religionsfreiheit herrschte. Doch schon bald konnten regelmässig Gottesdienste in Wien und Innsbruck gehalten werden. Von dort - und in den grenznahen Gebieten von der Schweiz aus - konnte sich der neuapostolische Glaube in die übrigen Landesteile verbreiten.

Erste Kontakte wurden bald auch in Norditalien, Spanien und dem damaligen Jugoslawien hergestellt. Seit etwa 1950 werden regelmässig Gottesdienste in Barcelona und Mailand durchgeführt. Ausgehend von diesen Gemeinden wuchs die Neuapostolische Kirche in Italien und Spanien langsam aber stetig; oft auch durch Gastarbeiter, welche den neuapostolischen Glauben im Gastland kennen lernten und in ihr Heimatland zurückkehrten. Die entstandenen Gemeinden wurden von Seelsorgern aus der Schweiz und Österreich bedient, bis einheimische Seelsorger diese Aufgaben übernehmen konnten.

Die politischen Verhältnisse in Osteuropa erschwerten lange Zeit den Aufbau christlicher Kirchen in jenen Gebieten. Diese Situation änderte Auf Missionsreise in Gabun sich erst mit den grossen politischen Umwälzungen um das Jahr 1989. Vor allem in Rumänien und Moldawien verzeichnet die Neuapostolische Kirche seither grossen Zuwachs. Auch in anderen Gebieten Europas und in Übersee konnte die Missionstätigkeit in den letzten Jahren zu Erfolgen führen. So konnte insbesondere auf der Insel Kreta (Griechenland), in Russland und in der Ukraine, in Nicaragua und auch in Gabun bei der Verbreitung des neuapostolischen Glaubens mitgeholfen werden. Im Laufe der Zeit wurden infolge Wachstums, Umstrukturierung oder politischer Verhältnisse immer wieder einzelne Bereiche zu selbständigen Gebietskirchen ernannt, in ein anderes Arbeitsgebiet umgeteilt oder neu in den Arbeitsbereich Schweiz eingegliedert.

Die Ausbreitung der Neuapostolischen Kirche Schweiz umfasst heute in groben Zügen neben der Schweiz und Österreich auch Spanien, Italien, Rumänien und andere Länder in Osteuropa. Am 1. Januar 2005 zählt sie inklusive der betreuten Gebiete 56’707 Mitglieder, die von acht Aposteln und acht Bischöfen mit rund 3'405 weiteren Amtsträgern betreut werden. Von den Aposteln kommen drei aus der Schweiz und je einer aus Italien, Moldawien, Spanien, Österreich und Rumänien. Bei den Bischöfen sind es vier Schweizer, zwei Österreicher, zwei Rumänen.

 
 
Ausbreitung

Folgende Länder und Gebiete sind der Neuapostolischen Kirche Schweiz zugeteilt:

Land Mitglieder Seelsorgerische Betreuung
Andorra 10 Apostel Erhard Suter
Bulgarien 458 Apostel Rudolf Kainz, Bischof Johann Trimmal
Gibraltar 5 Apostel Erhard Suter
Italien inkl. San Marino 2'195 Apostel Orando Mutti
Kroatien 146 Apostel Rudolf Kainz, Bischof Johann Trimmal
Moldawien 4'049 Apostel Semion Cazacu, Apostel Rudolf Kainz, Bischof Josef Bleckenwegner
Österreich 5'075 Apostel Rudolf Kainz, Bischof Josef Bleckenwegner, Bischof Johann Trimmal
Rumänien 6'672 Apostel Vasile Cone, Bischof Iulian Radulescu, Bischof Gheorghe Sapintan, Bischof Hanspeter Nydegger, Bischof Jean-François Perret
Schweiz inkl. Hoch-Savoyen (F), Liechtenstein 34'748 siehe NAK Schweiz, Seite Organisation
Slowenien 44 Apostel Rudolf Kainz, Bischof Johann Trimmal
Spanien inkl. Balearen, Kanarische Inseln und Exklaven 2'095 Apostel Erhard Suter
Tschechische Republik 334 Apostel Rudolf Kainz, Bischof Johann Trimmal
Ungarn 393 Apostel Rudolf Schneider, Bischof Hans-Jörg Sigrist
Übersee 483 Apostel Erhard Suter

 

© Neuapostolische Kirche Schweiz, letzte Änderung: 14.02.05