Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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75 jähriges Jubiläum der Gemeinde Zumikon – Küsnacht
13.12.2009 / Zumikon
Feier des 75-jährigen Jubiläums mit anschliessender Checkübergabe an die Stiftung PallKids.

Unter Begleitung von Orgelmusik, in Abwechslung mit Liedvorträgen des Chores, nahmen die eintreffenden Gäste und Geschwister des Jubiläums-Festgottesdienstes ihre Plätze ein.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüsste Bischof Paul Imhof die geladenen Gäste. Neben Frau Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp und dem Gemeindepräsidenten Hermann Zangger waren etliche amtierende und ehemalige Mitglieder des Gemeinderates, ein Vertreter der römisch-katholischen Kirchenpflege sowie Delegierte von Vereinen und Parteien anwesend. Eine spezielle Begrüssung galt auch Stammapostel i.R. Richard Fehr.

Die durch den Vorsteher, Priester Gerd Lauser verlesene Chronik gab ein umfassendes Bild über die wichtigsten Stationen der letzten 75 Jahre.

Einen grossen Dank sprach der Bischof allen Amtsträgern und Geschwistern aus, die durch ihr Mitwirken über die vergangenen Jahre das Werk der Vorväter fortgesetzt haben und dank dessen das heutige Jubiläum überhaupt gefeiert werden kann.

Nach dem Sängerlied ‚Bis hierher hat der Herr geholfen‘, verarbeitete Bischof Paul Imhof das dem Gottesdienst zugrundeliegende Textwort aus Lukas Kapitel 2 Vers 7. „Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“ Der Bischof erzählte die Geschichte von Maria und Josef, als sie auf der Suche nach einer Herberge waren. Dies tat er in Mundart und erreichte so im Besonderen auch die Kinderherzen.

In seinem Dienen ging er speziell auf den Begriff ‚Herberge‘ ein. Die zwei Herbergen, welche von Bedeutung sind, ist zum einen das Gotteshaus und zum anderen unser Herz. Er fuhr fort und unterstrich, dass das Gotteshaus nicht zu einem Nebengebäude der Gewohnheit in unserem Hinterkopf verkommen darf, sondern dass wir Jesus in den Mittelpunkt stellen und das Gotteshaus als unsere seelische Heimat pflegen möchten.

Die andere Herberge – unser Herz -, wollen wir mit warmem und nicht künstlichem Licht ausleuchten. Wir sollen Jesus, und nicht dem König der Zeit, Raum in unserer Herzenswohnung geben. Alles von Gott trennende und schädliche soll aus der Herzenswohnung ausgeräumt werden. Nicht Gefühlskälte, sondern Liebe, Freude, Hoffnung soll unsere Herzen anfüllen und uns zu Wohltätern machen.

Der frühere Vorsteher, Hirte Keller ging in seinem Mitdienen auf das zwischenmenschliche Klima ein und unterstrich, dass wir bestrebt sein sollen, auch hier in der Region Forch, zu der das Einzugsgebiet der Gemeinde gehört, ein Ort der Wärme und des Respekts zu sein.

Der Bischof stellte am Schluss des Gottesdienstes die Frage: Wo wohnt der liebe Gott? Er gab auch gleich die Antwort: Der liebe Gott wohnt dort, wo man ihn einlässt.

Im Anschluss an den Gottesdienst durfte der Leiterin der in Küsnacht ansässigen Stiftung PallKids, Frau Claudia Külling, im Namen der Neuapostolischen Kirche ein Check in der Höhe von CHF 10‘000 übergeben werden. Diese Stiftung setzt sich für die Betreuung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen ein. Nach der Spendenübergabe ergriff Gemeindepräsident Hermann Zangger das Wort und gab seiner Freude über den Gottesdienst und die lebendige Gemeinschaft Ausdruck.

Die Gemeinde setzte das Jubiläumsfest im nahegelegenen Schulhaus Limberg fort. Bei gemütlichem Zusammensein - inklusive Mittagessen - gab es nochmals Gelegenheit, auf einige Stationen der letzten 75 Jahre zurückzuschauen. Den Höhepunkt bildete die Darbietung der Kinder. Die in Form eines Musicals vorgetragene Weihnachtsgeschichte begeisterte das Publikum, welches sich bei den Kindern und ihren Helferinnen und Helfern mit tosendem Applaus bedankte.

Der Vorsteher, Priester Gerd Lauser fasste den Tag unter dem Titel des Volksliedes ‚So ein Tag, so wunderschön wie heute‘ zusammen.