Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung
29.01.2017 / Zürich-Albisrieden
Am letzten Sonntag im Januar 2017 hielt Bezirksapostel Markus Fehlbaum einen Festgottesdienst für die Gemeinden Albisrieden und Dietikon in Zürich-Albisrieden. Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Wort aus Hebräer 10, 23: „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheissen hat;“

Einleitend erinnerte der Bezirksapostel an die Einweihung. Damals sagte er, dass Gott in diesem Haus Wohnung nehmen soll. Wir wollen das in diesem Gottesdienst wieder neu erleben! Er erwähnte, dass der Brief an die Hebräer erst ungefähr 60 Jahre nach Christi Auferstehung geschrieben wurde. Man weiss auch nicht an wen der Brief gerichtet war. Damals war das erste Feuer der Christen nicht mehr überall lodernd. Da brauchte es diese Ermahnung fest zu halten an der Hoffnung. Hoffnung allein genügt aber nicht. Es braucht dazu den Glauben an Jesus Christus und seine Verheissung wieder zu kommen. Zur Hoffnung gehört das Vertrauen. Er erinnerte dabei an das Wort aus Johannes 16, 22: „Aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“

Der Bezirksapostel rief dann Apostel Jürg Zbinden zum Mitdienen. Dazu sagte er, wir wollen ihn weiter Apostel nennen. Bezirksapostelhelfer ist kein Amt nur eine Beauftragung, zudem ist es ein Zungenbrecher.

Hoffnung manifestieren

Der Apostel erwähnte in seinem Dienen das Eingangslied des Chores (CM 388). Dort heisst es „Meines Bruders Hüter will ich sein.“ Wir wollen die Hoffnung, unseren Glauben, unser Vertrauen manifestieren. Dies tun wir auch indem wir auf unseren Bruder acht geben. Wir wollen bekennen, nicht mit vielen Worten, sondern mit unseren Taten, unserer Art und unserer Freude. Wie es im Johannes heisst: „euer Herz soll sich freuen.“

Hoffnungslosigkeit

Der mitdienende Bischof erinnerte an eine Inschrift in der Schlachtkapelle von Sempach. Dort heisst es sinngemäss: „ Hoffnungslosigkeit wäre die Vorwegnahme der Niederlage!“ Er betonte nochmals, dass die Gemeinde als Gemeinschaft mit starkem Glauben und Hoffnung auf das Wiederkommen Jesu vollenden kann.

Der Gottesdienst erhielt einen besonders festlichen Touch, weil vier Kinder versiegelt werden konnten (je zwei Kinder aus beiden Gemeinden). Nach dem Abendmahl für die Entschlafenen wurde ein Diakon und ein Priester in den Ruhestand versetzt. Ein Evangelist wurde für die Gemeinde Zürich-Albisrieden ordiniert und als Jugendbetreuer für die Gemeinde und den Bezirk Zürich-Nord beauftragt. Der bisher in Albisrieden dienende Evangelist wurde für die Gemeinde Dietikon bestätigt.

Mit dem Lied „Möge die Sonn dir scheinen“ (CM365) wurde der Gottesdienst beendet. Dort heisst es im Refrain: „Bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“