Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Es ist vollbracht!
14.04.2017 / Winterthur
Am Karfreitag, 14. April 2017, fand der Winterthurer Bezirkstag mit einem Festgottesdienst des Stammapostels Jean-Luc Schneider statt. Am Nachmittag erfreute das Konzert des Jugend-Sinfonieorchesters JSO mit dem Jugend-Projektchor die Besucher der Eulachhalle in Winterthur.

Eingeladen wurden zu diesem Festtag die Mitglieder des Bezirkes Winterthur, die aktiven und sich im Ruhestand befindenden Bischöfe und Apostel sowie der Bezirksapostel der Schweiz und pensionierte Mitarbeitende der Administration der Neuapostolischen Kirche Schweiz. Stammapostel Schneider brachte ausserdem Apostel Dirk Schulz aus Norddeutschland mit.

Der Gottesdienst
Das Textwort für diesen Karfreitagsgottesdienst steht im Evangelium des Johannes, Kapitel 19, Vers 30: Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigte das Haupt und verschied. Die Bibellesung über das Karfreitagsgeschehen wurde aus dem Evangelium des Matthäus vorgetragen.

Der Stammapostel ging auf die Aussage „Es ist vollbracht!“ ein. Er erläuterte, wie viele Aussagen darin stecken.
Es ist vollbracht: Die Schrift und die Prophezeiungen haben sich durch den Tod des Jesus am Kreuz erfüllt. So wird sich auch alles, was der liebe Gott vorausgesagt hat, in seinem Sinn erfüllen.
Es ist vollbracht: die Erlösung ist mit dem Tod Jesus vollendet. Durch dieses Opfer wurde das neue Testament, in dem die Liebe dominiert, in Kraft gesetzt. Gott hat uns durch diese Erlösung Liebe bewiesen. Es liegt an uns, diese Liebe zu erwidern.
Es ist vollbracht: es ist vollkommen. Gottes Plan ist vollkommen.
Es ist vollbracht: Jesus hat den Plan Gottes durchgehalten. Er hat das Leben durchlebt und ging bis ans Kreuz. Das hat er für die Menschen gemacht. Es soll uns zeigen, dass er auch jetzt noch bei uns ist und bleibt.

Der Stammapostel betonte, dass das Leben des Herrn Jesus auf dieser Erde eine Resonanz in unserem Herzen auslösen soll.

Apostel Schulz kam bei seinem Beitrag auf die Fusswaschung zu sprechen. Petrus wollte sich seine Füsse nicht von Jesus waschen lassen. Jesus erwiderte, dass Petrus so aber keinen Teil an ihm haben werde. Daraufhin wollte Petrus seinen ganzen Körper von Jesus waschen lassen. Dies war aber nicht der Plan von Jesus, und so tat er dies nicht. Der Plan von Gott ist vollkommen so, wie er ist.

Apostel Zbinden bekräftigte in seinem Mitdienen, dass Gott keine halben Sachen macht. Was er angefangen hat, führt er auch zu Ende. Wir können unsere Liebe zu Gott beweisen, indem wir treu bleiben und vorwärts gehen auf unserem Glaubensweg.

Der Gottesdienst wurde mit Beiträgen des Bezirkschors und -orchesters umrahmt.

Begegnungen beim Apéro Riche
Nach dem Schlusslied wurden die Teilnehmer in den Nebensaal zu einem feinen Apéro Riche eingeladen. Dabei entstanden interessante Gespräche und Begegnungen. Auch der Stammapostel und die eingeladenen Amtsträger gesellten sich dazu. In der Zwischenzeit wurde die Bühne für das Konzert am Nachmittag vorbereitet.

Konzert Jugend-Sinfonieorchester JSO und Jugend-Projektchor
Der Dirigent des Jugend-Sinfonieorchesters räumte gleich zu Beginn ein, bei der Liedauswahl nicht nur an Karfreitag gedacht zu haben. Eröffnet wurde das Konzert mit der mitreissenden Ouvertüre Wilhelm Tell. Darauf folgten Stücke von unterschiedlichen Komponisten und Stilrichtungen, was für eine interessante Abwechslung sorgte. Zur Mitte des Konzertes kam der Chor zum Einsatz. Der Projektchor besteht aus Jugendlichen aus den Kirchen-Bezirken Schaffhausen, Winterthur, Zürich-Süd und Zürich-Nord. Alleine und mit Orchester-Begleitung wurden mitreissende Stücke vorgetragen. Zum Abschluss erschallte das Stück „No Greater Alleluiah“ von Joseph M. Martin, welches die Freude und die Stimmung des ganzen Tages in musikalischer Weise zu einem schönen Abschluss brachte.

Einen Beitrag über den Festgottesdienst am Karfreitag wurde auch im Regionalsender Tele Top veröffentlicht und ist ab Minute 11 zu sehen: TeleTop