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Bezirksapostel Markus Fehlbaum besuchte die Gemeinde Lenzburg
26.07.2017 / Lenzburg-Staufen
Bezirksapostel Markus Fehlbaum hielt am Mittwoch, 26.07.2017, einen Gottesdienst in der Gemeinde Lenzburg. Er wurde begleitet von Bischof André Kreis, den Bezirksämtern und weiteren Amtsträgern aus dem Bezirk Mittelland. In diesem Gottesdienst ordinierte er einen Priester.

Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor das bekannte Lied: «Mach mich reiner, mach mich kleiner, mach zufriedener, Herr, mein Herz!». Bezirksapostel Markus Fehlbaum begrüsste die Gläubigen und erwähnte, dass das Sängerlied hervorragend zum vergangenen Übertragungs-gottesdienst des Stammapostels aus Barcelona passe. "Genau diese Herzenseinstellung braucht es, damit wir uns demütig unter die gewaltige Hand Gottes legen können, wie der Stammapostel im Übertragungsgottesdienst predigte. Wenn wir dies tun, so kann uns der liebe Gott segnen, und wir dürfen die gewaltige Hand Gottes auch in der Zukunft immer wieder erleben."

Der Bezirksapostel diente der Gemeinde mit dem Textwort aus dem Brief von Apostel Paulus an die Philipper 1, 21: «Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn». Apostel Paulus wurde verfolgt. Er wollte eigentlich nach Philippi zurückkehren, wurde jedoch unter Arrest gestellt. Paulus war sich bewusst, dass, wenn er verurteilt würde, er sterben müsse wie Jesus. Sollte er freikommen, so könnte er wie zuvor als Apostel dienen. Andernfalls müsste er durch die Verurteilung sterben. Aber auch dies würde er annehmen und sich in den Schoss von Jesus begeben. Es staunten sogar die Soldaten, die ihn gefangen hielten. Trotz der grossen Trübsal, in der sich Apostel Paulus befand, blieb er felsenfest im Glauben, behielt die Zuversicht zu Gott, kämpfte und bewies grossen Mut. Paulus wusste, wenn er sich unter die Hand Gottes legt und ihm vertraut, dann ist seine Zufriedenheit, Freude und Geborgenheit nicht von der jeweiligen Lebenssituation abhängig. Auch wenn er sterben muss, so wird ihm doch nichts geschehen, denn Jesus ist sein Leben und das Sterben sein Gewinn.

Bezirksapostel Fehlbaum verwies in die heutige Zeit, wo es - zum Beispiel im Kongo - immer noch Christenverfolgungen gibt. Ebenfalls in Europa gibt es grosse Anfechtungen. Hier versuchen andere Mächte uns unter Arrest zu stellen. Man möchte etwas erleben, etwas von der Welt sehen. Man könnte aber auch von der Arbeit oder den zahlreichen Angeboten gefesselt werden. Es könnte somit schwer werden, in der Nachfolge Jesu zu stehen. Auch Krankheit, Ungerechtigkeit oder Anfechtungen könnten uns den Glauben rauben. Der Bezirksapostel riet der Gemeinde, in solchen Lebensumständen gleich wie Apostel Paulus zu handeln. Fest im Glauben zu bleiben, voller Mut und Zuversicht weiter zu kämpfen. Wir sollen uns demütig der gewaltigen Hand Gottes beugen. So können wir ohne Furcht in die Zukunft gehen. Wir dürfen freudig sein im Herrn und die Gewissheit im Herzen tragen, dass alles, was wir benötigen, uns zufallen wird durch die gewaltige Hand Gottes.

Bischof André Kreis und Bezirksältester Markus Müller unterstrichen die Gedanken des Bezirksapostels.

Bezirksapostel Fehlbaum ordinierte Diakon Marco Wettmann zum Priester und wünschte ihm, dass er die gewaltige Hand Gottes in seinem neuen Amtsauftrag ebenfalls erleben darf.

Das Dienen des Bezirksapostels gab den Glaubensgeschwistern der Gemeinde Lenzburg viel neue Glaubenskraft, Zuversicht und Mut. Es brachte sie einen weiteren Schritt himmelwärts, dem herrlichen Ziele zu!