Die Neuapostolische Kirche Schweiz

News Gebietskirche Schweiz

„Auf, lasst uns bauen!“
19.08.2017 / Zürich/Schweiz
Nach einer intensiven Planungszeit erfolgte der Start zum Kirchenneubau in Murten am Freitag, 18. August 2017, mit der feierlichen Grundsteinlegung. Anwesend waren viele Glaubensgeschwister, Anwohner, Bauleute und Kirchenvertreter.

Seit bald 40 Jahren besuchen die Glaubensgeschwister der Gemeinde Murten die Gottesdienste am Beinhausweg. Nun freuen sie sich auf das neue Kirchengebäude, das in rund einem Jahr fertiggestellt sein wird.

Freudige Gesichter prägten das Bild während der Zeremonie der Grundsteinlegung und dem nachfolgenden Umtrunk.

Dem eigentlichen Festakt gingen Ansprachen voraus. Einen Rückblick auf die Entwicklung der neuapostolischen Gemeinde Murten mit ihrer heutigen Kirche und auf das Neubauprojekt gab der Bezirksvorsteher Heinz Blaser. 

Der Architekt Peter Walser beschrieb das künftige Kirchengebäude und ging dabei auf die vier Bäume ein, die seit Jahrzehnten dort stehen und ein wichtiges Element der Umgebungsgestaltung der neuen Kirche bilden werden. 

Mit einem Bibelwort aus Jesaja 28, Vers 16, leitete Apostel Thomas Deubel seine Ansprache ein: „Darum spricht Gott der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist." Er wies auf die Eigenschaften eines Ecksteins hin, der einen festen und sicheren Halt gibt. "So ein Eckstein ist Jesus, und er hat seinen Platz in uns und soll in uns Raum einnehmen." Abschliessend erwähnte er ein Wort aus Nehemia 2,18: „Auf, lasst uns bauen! Und sie nahmen das gute Werk in die Hand." Mit einem feierlichen Gebet, verbunden mit der Bitte um den Segen Gottes für die Bauarbeiten und die Bewahrung der am Bau mitarbeitenden Menschen, leitete der Apostel über zum eigentlichen Festakt.

Vor der Grundsteinlegung, wandte sich der Vorsteher der neuapostolischen Gemeinde Murten an die Anwesenden. Er präsentierte die verschiedenen Gegenstände, welche in einen schönen Lederkoffer gelegt wurden: eine Bibel, ein aktuelles Bild der Gemeindemitglieder, eine Tageszeitung sowie Karten mit persönlichen Wünschen, welche die Gemeindemitglieder aufgeschrieben hatten. Danach kam der verschlossene Koffer in die Grube.

Apostel Deubel war es, der den ersten Spaten mit der vorbereiteten Erde in die Grube schüttete. Gemeinsam mit Amtsträgern und weiteren Anwesenden wurde die Grube anschliessend gefüllt.        

Neue Kirche bietet mehr Raum
Die äussere Erscheinung beim Kreisel Freiburgstrasse/Burgunderstrasse lässt bereits durch seine Gestaltung den Nutzungszweck als Kirche klar erkennen.

Volumetrisch ist das Gebäude in zwei Hauptkörper geteilt - in den rund 11m hohen Saal und den 3.80m hohen Nebentrakt. Diese beiden Körper schliessen den Raum gegenüber der Strasse ab und bilden, mit den Umgebungsmauern, dem Technikgebäude und den vier bestehenden Platanen, einen geschützten Aussenraum, gegen den sich das Foyer öffnet.

Der Kirchensaal, mit seiner bewusst gewählten Überhöhe, verleiht dem Gebäude die nötige Präsenz in einer ansonsten eher unwirtlichen Umgebung. Saal und Empore verfügen über insgesamt 150 Sitzplätze. Der Saal ist introvertiert gestaltet, mit sieben schmalen, hohen Fenstern gegen die Nordseite und einem grosszügigen Oberlicht über dem Altar. Den Gläubigen wird damit die innere Einkehr und die Verbindung mit dem göttlichen Licht erleichtert.

Der grosszügige Aussenbereich des neuen Kirchengebäudes mit begrünter Umgebungsgestaltung bietet 25 Parkplätze.