Die Neuapostolische Kirche Schweiz

News Gebietskirche Schweiz

Ein Gebet voraus - Auftakt zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag
16.09.2017 / Zürich/Schweiz
Dieser gesamtschweizerische Anlass zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag fand bereits zum dritten Mal statt. Christinnen und Christen aller Denominationen und aus allen Teilen der Schweiz hatten sich auf der Grossen Schanze in Bern zum gemeinsamen Gebet als Einstimmung auf den Bettag getroffen.

Gemeinsam veranstaltet wurde dieses ”Gebet voraus“ unter dem Motto Eins in Christus von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK, Patronat), dem Evangelischen Kirchenbund (SEK), der Bischofskonferenz (SBK), der Evangelischen Allianz (SEA-RES), der Christkatholischen Kirche, den Freikirchen Schweiz (VFG) in Zusammenarbeit mit der überkonfessionellen Organisation «Gebet für die Schweiz».

Dank an Gott und Verantwortung unter den Menschen
Als Christen wollten die Veranstalter wie auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Gebeten und Liedern Dank, Busse und Bitten vor Gott tragen und damit für den Erhalt des Landes, die gesellschaftliche Entwicklung, die Politik sowie für das kulturelle und wirtschaftliche Leben eintreten. Ein Aspekt des Engagements ist auch das Bekenntnis zum Erhalt des natürlichen Lebensraums, für Frieden, Freiheit und Solidarität. Diese Veranstaltung war und ist auch ein Bekenntnis zum Vertrauen in Gott und zum Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft.

Durch das Überreichen von drei grossen Dankeskarten, welche von den Teilnehmenden unterschrieben wurden, soll den Räten der Landesregierung, dem National-, Stände- und Bundesrat, Dank ausgesprochen werden und sollen des Gebetes für sie versichert werden.

Grusswort aus der Politik
In ihrem Festbeitrag ging Nationalrätin Sylvia Flückiger auf die Präambel der Schweizer Verfassung und das darin festgehaltene Vertrauen in Gott ein. Sie machte auch die Verantwortung der Politik vor dem Hintergrund christlicher Werte aufmerksam.

Neuapostolische Kirche nimmt Anteil
Wie auch bereits 2015 war die Neuapostolische Kirche als Gastmitglied der AGCK-CH zu diesem Gebetsanlass eingeladen und wurde durch den Vorsitzenden der AG Ökumene vertreten.

Kollekte für Projekte von AGiK und Caritas
Mit der Kollekte werden zwei karitative Projekte unterstützt.

Das erste Kollektenprojekt kommt der Caritas zugute, die Überschuldung durch Prävention bekämpft. In der Schweiz leben rund 630.000 Personen in einem Haushalt mit mehreren Zahlungsrückständen. Überschuldung,

Das zweite Kollektenprojekt kommt der Arbeitsgemeinschaft Interculturel (AGiK) des Réseau und der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA zugute. Die AGiK bietet in Bern ein Coaching für freiwillige Begleitpersonen von Migranten an.