Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Schliessung der Gemeinde Kloten
18.03.2018 / Kloten
Am Sonntag, 18. März 2018, hielt Bischof Rudolf Fässler den letzten Gottesdienst in der Gemeinde Kloten.

Der Bischof berichtete von der Glaubensschwester Fuchs, einer Witwe mit fünf Kindern, die nach Kloten zog und ihr Einfamilienhaus für die Gottesdienste zur Verfügung stellte. Sie schuf damit ein Bethanien, so wie im Neuen Testament Maria und Lazarus das Bethanien bildeten. Maria, die die Nähe Gottes nach dem Tod von Lazarus suchte und die den Herrn Jesu bei sich aufnahm und alles liegen liess; Lazarus, der gestorben war und wieder auferstand.

"Dieses Bethanien haben die Mitglieder der Gemeinde Kloten geschaffen. Dessen Geist sollen sie auch an den neuen Ort mitnehmen und ein neues Bethanien schaffen" sagte der Bischof.

Philipper 1, Vers 6, diente als Grundlage des Gottesdienstes: «Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu». Apostel Paulus prägte diese Worte, als er in der Gefangenschaft war: Gott danken, so oft er an jedes Einzelne denke und im Gebet für alle einstehe. Am Schluss legte er der Gemeinde in Philippi die grosse Zuversicht ins Herz, dass der liebe Gott das gute Werk vollenden werde.

"Die heutigen Apostel haben denselben Auftrag", so der Bischof. "Der gute Geist des Bethaniens soll sich weiter entwickeln, hin zur Vollendung und zur ewigen Gemeinschaft mit Gott."

Im Weiteren ging der Bischof auf zwei Mächte ein. Die Übermacht des Bösen, die zerstören will, und die Vollmacht Gottes, die vollenden will. Er sagte: "Die Vollmacht Gottes wird siegen, nicht die Übermacht des Bösen."

Auch erwähnte er einige Elemente im Heilsplan Gottes, so die Beziehung Gottes zu den Menschen. Er ermunterte die Gemeinde, diese segensreiche Beziehung nicht zu verlassen und um den Frieden Gottes täglich zu kämpfen. Die Aussage Jesu Christi «Ich werde ein Friedensreich aufrichten» soll der Gemeinde die Zuversicht und Hoffnung stärken. 

Der Teufel forderte, Jesus Christi zu kreuzigen. Jesus ist jedoch auferstanden. Die Auferstehung zum ewigen Leben - einen neuen Himmel und eine neue Erde  - hat Gott denen verheissen, die an ihn und seinen Sohn glauben.