Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Bezirksapostel Markus Fehlbaum nimmt Abschied vom aktiven Dienen in Zürich-Hottingen
27.05.2018 / Zürich-Hottingen
„Herr mein Leben sei dein“ gilt als persönlicher Leitsatz für den am 3. Juni 2018 in Ruhe tretenden Bezirksapostel Markus Fehlbaum. In seinem „letzten Zürcher Gottesdienst“ rief er die 360 anwesenden Gemeindemitglieder und geladenen Gäste dazu auf, die Verheissung auf die Wiederkunft Christi zu beleben. Wir wollen unser Leben mit dem Herrn gestalten und den Fokus auf die Gottesdienste legen.

Bezirksapostel Fehlbaum wurde begleitet von Bezirksapostel Hebeisen, Bezirksapostelhelfer Zbinden, den Aposteln Camenzind und  Deubel sowie den Bischöfen Fässler und Keller. Ebenfalls eingeladen waren weitere Apostel und Bischöfe sowie Bezirksämter (aktiv und i.R.) mit Gattinnen, die Jugend des Bezirkes Zürich-Süd und verschiedene Funktionsträger aus den Verwaltungen Schweiz und International.

Als Grundlage zum Gottesdienst diente ein Wort aus 2. Petrus 3, Vers 13: «Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheissung, in denen Gerechtigkeit wohnt.»

Der Bezirksapostel wies auf das Eingangslied hin «Herr, mein Leben es sei dein…» (Nr. 373) und auf den Vortrag des Chores «Eins bitte ich vom Herrn,  … dass ich bleiben möge im Hause des Herrn». Dies waren seine Wunschlieder für den, in seinen Worten „letzten Zürcher Gottesdienst“. Das Eingangslied war auch das Lieblings- und seinerzeit Abschiedslied von Stammapostel Fehr.

Der Bezirksapostel führte aus, dass wir uns als Gotteskinder gemeinsam zu Jesus bekennen.

Die Verheissung soll belebt werden. Unser Leben soll mit dem Herrn gestaltet werden. Der Gottesdienst hat eine wichtige Bedeutung für uns. Gott erklärt uns seinen Willen und er wünscht, dass wir diesen umsetzen. In unserem Christsein kann kein Gottesdienst zu viel sein. Wir halten an der Segens- und Gnadenwirkung der Gottesdienste fest und lassen diese nicht abwerten. Unser Leben wollen wir auf die Gemeinschaft mit Gott ausrichten.

Gewissheit über die Wiederkunft Christi. Ist sie immer noch lebendig? Zu Beginn hatten sich alle über die Verheissung "Der Herr kommt bald" gefreut! Diese Verheissung, diese Gewissheit, soll der Kernpunkt unseres Glaubens bleiben. Und der Herr wird diese Verheissung auch einlösen.

Wir leben in einer Welt, wo es auch das Böse gibt, wo Unfriede herrscht. Aber der Herr hat den Seinen zugesagt: "Ich gehe hin, Euch eine Stätte zu bereiten". Die Wiederkunft Christi wollen wir auch allen Menschen in die Herzen legen. Die Verheissung, die Freude gilt es wach zu halten in den Herzen der Gotteskinder und aller Menschen.

Der Heilige Geist regt an, dass wir in der Freude auf die Wiederkunft des Herrn Jesus bleiben. Das Warten besteht nicht einfach aus Nichtstun, denn wir tragen die Hoffnung weiter zu unseren Mitmenschen. Das Feuer, von dem der Herr Jesus gesprochen hat, soll immer in uns brennen. Der neue Himmel und die neue Erde, wie auch von Jesaja beschrieben, hat Bestand und kann durch nichts abgewertet werden.

Im Mitdienen des Bezirksapostels Hebeisen und des Bezirksapostelhelfers Zbinden wurde ebenfalls hervorgehoben, dass der Gottesdienst im Fokus unseres Lebens stehen soll. Schon vor 2000 Jahren haben die Christen der ersten Gemeinden diese Verheissung gelebt: Maranatha. Dabei führte der Bezirksapostel Hebeisen aus, dass mit Naherwartung nicht die zeitliche Dimension angesprochen ist, sondern, dass die Wiederkunft Jesu Christi das nächste bedeutende Ereignis in der Reichsgottesgeschichte sein wird.

Der Heilige Geist weist darauf hin, dass wir nicht in die ferne Zukunft schauen sollen. Die Brautgemeinde verhält sich so, dass der Bräutigam jederzeit kommen kann. Nicht, weil die Verhältnisse so bedrückend oder finster sind, sondern weil das Feuer in uns brennt.

In diesem Gottesdienst wurde der Gemeinde Zürich-Hottingen mit der Ordination von Christian Raabe zum Diakon eine weitere Amtsgabe geschenkt.

Als Abschiedsgruss und als Dank für sein segensreiches Wirken in der Gemeinde Hottingen wurde dem Bezirksapostel Markus Fehlbaum am Schluss des Gottesdienstes ein Blumenstrauss überreicht.