Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Bleiben wir in der Begeisterung für die Sache des Herrn
03.06.2018 / Zürich/Schweiz
Dies gab Bezirksapostel Markus Fehlbaum in seinem letzten Predigtbeitrag am Sonntag, 3. Juni 2018, den Glaubensgeschwistern mit auf den Weg. In diesem Gottesdienst in Bern-Ostermundigen verabschiedete ihn Stammapostel Jean-Luc Schneider in den Ruhestand und beauftragte Bezirksapostelhelfer Jürg Zbinden als neuen Bezirksapostel. Der Gottesdienst wurde in den Bezirksapostelbereich live übertragen.

Der Stammapostel ging ganz zu Beginn auf die Besonderheit dieses Gottesdienstes ein. Bezirksapostel Fehlbaum gehe nach zehn Jahren Amtszeit in den Ruhestand. Dies sei Zeit und Anlass, dem lieben Gott zu danken für das, was er in dieser Zeit für uns getan, was er durch das Wirken des Bezirksapostels geschenkt hat und dass er mit dem Bezirksapostel war.

Liebe ist das Mass, an dem der Glaube gemessen wird
Der Stammapostel legte den Schwerpunkt seiner Predigt auf den Glauben, die Hoffnung und die Liebe und verarbeitete dazu den Bibeltext aus dem 1. Korinther 13, Vers 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Die letzten zehn Jahre waren eine weitere Etappe auf dem Weg zum Glaubensziel, und nach einer Etappe ist es notwendig, eine geistliche Inspektion zu machen, sich zu fragen: Ist alles in Ordnung? Sind Glaube, Hoffnung und Liebe in uns so vorhanden, wie Gott es sich wünscht?

In uns ist die Hoffnung auf das Geschehen, das Gott verheissen hat. Gott liebt uns und alle Menschen. Das ist unser Glaube und darum lieben wir auch Gott. „Wo wahrhaftiger Glaube ist, ist die Liebe vorhanden“ sagte der Stammapostel.

Wer mich liebt, hält die Gebote!
Diese Jesuworte kennen wir. Viele Menschen haben heute eine andere Vorstellung der Liebe. Aber man kann an dem Wort Jesu Christi nichts ändern. Haben wir immer noch den innigen Wunsch, nach den Geboten zu leben, unser Leben danach auszurichten?

Wenn wir die Hoffnung auf die Gemeinschaft mit Gott haben, wenn wir uns darauf vorbereiten, sagte der Stammapostel, dann stellen wir uns schon heute darauf ein, immer mehr in der Gesinnung Jesu Christi zu wachsen und nach den Geboten zu leben. Deshalb ist die Liebe so unendlich wichtig.

Der Stammapostel rief den scheidenden Bezirksapostel an den Altar. Dieser richtete Worte des Dankes an die Kinder, die Jugend, an die ganze Gemeinde. Im Weiteren erläuterte er: "Glaube ist die Voraussetzung, dass etwas werden kann. Wo er fehlt, ist Misserfolg vorprogrammiert. Wir verlieren aber nicht. Unser Glaube beinhaltet so viel. Jesus Christus hat uns bewiesen, dass er alle Gewalt hat, im Himmel und auf Erden." Bezirksapostel Fehlbaum gab den Glaubensgeschwistern noch mit auf den Weg: „Wenn Glaube, Hoffnung und Liebe sich zusammenfinden, was entsteht dann? Begeisterung. Bleiben wir in der Begeisterung für die Sache des Herrn!“

Liebevoll und zukunftsorientiert
Bei der Ruhesetzung am Ende des Gottesdienstes würdigte Stammapostel Schneider das liebevolle und stets zukunftsorientierte Dienen des Bezirksapostels. Es sei diesem stets ein Herzensanliegen gewesen, dass sich alle wohl- und einbezogen fühlen, speziell die Kinder, die Jugend und vor allem auch die Glaubensgeschwister in den betreuten Ländern. Es sei vieles in seinem Arbeitsbereich vorgefallen, das den Bezirksapostel erschüttert habe und wobei er mit den betroffenen Geschwistern gelitten habe. Doch er sei im Glauben stets standhaft geblieben. Das, so der Stammapostel, habe er immer wieder bewundert, wie auch seine unkomplizierte Art, seine Wahrhaftigkeit und Treue. Abschliessend sagte der Stammapostel: „Für Dein Dienen, dein Wesen, deine Opferbereitschaft, für deine Liebe danke ich Dir auch im Namen der Glaubensgeschwister.“

Du bist nicht allein
Als Nachfolger und neuen Bezirksapostel beauftragte der Stammapostel den 60-jährigen Bezirksapostelhelfer Jürg Zbinden mit der Betreuung der Gemeinden in den 14 Ländern des Bezirksapostelbereichs Schweiz.

"Du bist nicht allein", versicherte der Stammapostel dem neuen Bezirksapostel. "Zur Seite stehen dir die Apostel, Bischöfe, Bezirks- und Gemeindevorsteher wie auch die vielen Gläubigen deines künftigen Arbeitsbereichs."

Fotos Jonas Spengler, Marc Genoux