Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Sei dir mehr bewusst, durch was für eine Türe du gehst
13.06.2018 / Biel D
Mit grosser Freude erwarteten die Gemeinden Lyss und Biel am 13. Juni 2018 den Bezirksapostel Zbinden zum Wochengottesdienst. Er diente mit einem Bibelwort aus der Offenbarung, Kapitel 3, einem Teil aus Vers 8: «Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann».

Als Hauptlied sang der Chor, gebildet aus den Sängerinnen und Sängern beider Gemeinden «O Bethanien». Darauf folgte die Frage des Bezirksapostels, ob unser Haus auch ein Bethanien und eine Friedensstätte sei. Er führte weiter aus, dass damals in diesem Bethanien bestimmt alle dazu beigetragen haben, dass es Jesus so wohl war. Er forderte uns auf, dasselbe doch auch zu tun. Wir wollen mit unseren Gaben und Fähigkeiten einander dienen. Der liebe Gott habe uns allen eine besondere Gabe gegeben, die wir zum Dienste füreinander und zur gegenseitigen Hilfe einsetzen können, so dass ein Stück Himmel hier entstehen kann.

Das Textwort ist ein Hinweis auf die Allmacht Gottes. Die darin erwähnte geöffnete Türe kann Errettung sein. Sie ist das Heil von Jesu, Kraft oder das Wirken des Heiligen Geistes.

Diese offene Türe soll erlebbar sein, wo der liebe Gott in der Liebe wirkt und wir in der Liebe einander begegnen und einander unterstützen.

Eine Türe kann abgrenzen oder öffnen. Die Türe soll nicht nur betrachtet, sondern auch genutzt werden und dadurch können wir einen Raum oder Bereich betreten.

Von der Ferne sieht die Türe oft sehr klein aus und kaum zu durchgehen. Wenn wir jedoch ganz nahe an die Türe herangehen, wird diese immer grösser und durchquerbar. Diesem Bild können wir entnehmen, dass wir Gott erleben können, wenn wir ihm durch unseren Glauben nahe sind. Ein Beispiel ist auch die Türe der Erkenntnis, durch die wir Stück für Stück zur Wahrheit gelangen.

Die Türe ist für alle aufgetan, selbst für die, die uns etwas zu Leide getan haben. Wer durch die Türe geht, ist nicht unsere Entscheidung.

Von den Mitdienenden wurde ergänzt, dass wir die Türe des Herzens unseres Priesters oder Diakons nicht vergessen sollen. Diese sei stets offen für dich. Weiter können wir sicher sein, dass die Türe des lieben Gottes nie geschlossen sein wird - nicht so wie im Alltag, wenn wir eventuell den Schlüssel einmal vergessen.

Dann gibt es auch noch die Türe der Gnade, durch welche wir bewusst und nicht per Zufall mit einem Stolpern gehen mögen.

Vergessen wir die Türe des Trostes nicht, bei der auf der anderen Seite die Freude des Wiedersehens ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst hiess der Bezirksapostel Jürg Zbinden den Bezirksapostel i.R. Markus Fehlbaum in seiner Heimatgemeinde Biel-Bienne herzlich willkommen. Die Willkommensgeschenke der Gemeinde überraschten und erfreuten ihn sehr.