Die Neuapostolische Kirche Schweiz
Ruhesetzung von Bischof Josef Bleckenwegner
02.10.2016 / Gmunden
Am Sonntag, dem 2. Oktober 2016 hielt Bezirksapostel Markus Fehlbaum für die Glaubensgeschwister der Kirchenbezirke Linz und Salzburg im Toscana Congress Gmunden einen Gottesdienst.

Im Verlauf dieses Gottesdienstes, dem das Wort aus Römer 11,36 : „Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen“ zugrunde lag, wurde Bischof Josef Bleckenwegner nach 28-jähriger Amtszeit als Bischof in den Ruhestand versetzt.

Josef Bleckenwegner wurde 1988 von Stammapostel Fehr zum Bischof für Österreich ordiniert. Er half beim Aufbau von Gemeinden in der ehemaligen Sowjetunion mit und diente lange Jahre auch den Glaubensgeschwistern in Tschechien, Rumänien, Moldawien und zuletzt in der Ostschweiz als Bischof.

Der Bezirksapostel erwähnte in seinem Dienen, dass das alte Chorlied  „Nimm mich bei der Hand, Vater“ den Bischof seit seiner Kindheit begleitet hat (als er dreizehn Jahre alt war, wurde es beim Begräbnis seines Vaters gesungen) und ihm eine besondere Glaubensstütze war. Bischof Bleckenwegner ist immer an der Hand Gottes geblieben und war ein Vorbild in Liebe und Treue zum Herrn und zu den Glaubensgeschwistern.

Natürlich wurde der Bischof noch ein letztes Mal zum Mitdienen gerufen und er ging voller Freude auf das Wort aus dem Römerbrief ein, indem er sagte: „Durch die Liebe Gottes ist alles geworden, aber unsere Zukunft liegt in dem „zu ihm“ – unser Herr kommt!“

Apostel Philipp Burren legte den Glaubensgeschwistern in seinem Predigtbeitrag die Bitte ans Herz, sich immer an den Inhalt des zu Beginn des Gottesdienstes gesungenen Liedes 363  „Das sei alle meine Tage“ zu halten.

Mit der Betreuung des Arbeitsbereiches von Bischof Bleckenwegner wurden Bischof Peter Jeram für die Kirchenbezirke Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Linz, sowie Bischof André Kreis für die Kirchenbezirke in der Ostschweiz beauftragt.

Für die Kirchenbezirke Linz und Tirol wurden Hans-Jürgen Brunner und Christoph Egger als Bezirksälteste ordiniert.

Unvergesslich, wie das liebevolle Dienen von Bischof Josef Bleckenwegner, wird das vom Chor und allen Gottesdienstteilnehmern in Begleitung des Orchesters gemeinsam gesungene Schlusslied „Der Herr ist mein Licht“ bleiben.

Wie Bischof Bleckenwegner diente, kann man sehr praktisch erklären: auf meine Frage „Was hast du dir von der Predigt des Bischofs gemerkt?“ antwortete eine Glaubensschwester: „Mir fällt jetzt so schnell nichts ein, aber ich hatte so ein gutes Gefühl während er diente“ und ein kleiner Junge sagte mir nach dem Gottesdienst: „Schade, dass der Bischof in den Ruhestand ging, der ist so lieb!“

Gerhard Lackerbauer