Die Neuapostolische Kirche Schweiz
Bischof Thomas Wihler in Spiez
06.08.2018 / Spiez
Am Sonntagmorgen, 05. August 2018, wurde der Festgottesdienst vom Gemeindechor und dem Orgelspiel feierlich ergänzt.

Das Bibelwort, das verarbeitet wurde, steht im Johannes 5.6: „Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, dass er so lange gelegen hatte spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?“

Eingangs erwähnte der Bischof, dass das Kreuz von Jesus durch Simon von Kyrene zur Richtstätte getragen wurde, denn Jesus war so geschwächt durch das Vorangegangene. Auch in unserer Gemeinde wollen wir einander helfen, dass nicht eines allein sein Kreuz tragen muss und dass jeder die Gewissheit in sich trägt, in der Gemeinschaft der Kirche eingebunden zu sein.

Bischof Wihler erwähnte auch die Geschichte aus der Bibel, wo Jesus den Gelähmten ansprach, der am Teich Bethesda wartete - 38 Jahren Hoffnung und kein Erfolg. Immer ging der Gelähmte zu spät ins Wasser und niemand half ihm! Er antwortete Jesus nicht mit „ja, ich will gesund werden“, sondern erzählte, dass er bis jetzt keinen Erfolg hatte und alle Bemühungen vergebens seien. Jesus heilte ihn dann.

Auch wir können von einer geistlichen Lähmung betroffen sein, indem wir uns in unserem Glaubensleben nicht mehr entwickeln und freuen können und uns fühlen wie der Gelähmte, der findet, bis jetzt habe ich alles versucht, es nützt alles nichts, ich brauche nichts mehr zu tun. Nein wir wollen eine positive Grundeinstellung in uns tragen und die Hoffnung nie aufgeben. Kann es sein, dass wir uns in unserer Lähmung nicht mehr mit unserem Nächsten zu versöhnen wissen? Geben wir nie auf!           
                                                                                   
Bezirksapostel i.R. Bernd Koberstein erzählte unserem Bischof, wie er einmal den Boden unter den Füssen verlor. Damals hat er einen anderen Boden gefunden, Jesus Christus, der ihn getragen hat und in die Zukunft brachte und seither brenne in ihm das Feuer der Freude.

Geistliches Wachstum und die Freude in Christus sind wesentliche Elemente des Heils, die uns helfen, zu einem positiven Ergebnis zu kommen. In Johannes 3,30 steht geschrieben: „Der Sohn Gottes muss wachsen und ich Johannes der Täufer muss abnehmen“.                                                                                                   
Bezirksältester Werner Jöhr erwähnte, dass im Personal-Ausweis die Grösse der Person eingetragen ist, aber bei den Kindern steht der Vermerk „ im Wachstum“. So sollen auch wir im steten Wachstum sein! Der Vorsteher Priester Simon Landmesser hat in seinem Dienen das Gehörte unterstützt.

Die Grundbotschaft in diesem Gottesdienst war: Der Heiland bietet Heil an. Der Mensch soll das Angebot annehmen.

 

Bericht: Yolanda und Walter Schmutz
Fotos: Marcel Gyger
Bearbeitung: Brigitte Landmesser