Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Gottesdienst zum 4. Advent in der Gemeinde Winterthur
23.12.2018 / Winterthur
Bezirksapostel Jürg Zbinden besuchte am 4. Advent die Gemeinde Winterthur anlässlich der Ruhesetzung des Bezirksältesten Hansjörg Rellstab und des Priesters Fredi Brönnimann. Apostel Thomas Deubel und Bischof Rudolf Fässler begleiteten ihn. Der Gottesdienst wurde in die Gemeinden Effretikon und Oberwinterthur übertragen.

Bezirksapostel Jürg Zbinden diente der Gemeinde mit dem Wort aus Lukas 8, Vers 40: «Als Jesus zurückkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn». Nach dem Eingangslied des Chores forderte der Bezirksapostel die Gemeinde auf, zu leuchten, ein Licht zu sein und sich nicht zu verstecken.

Ein verstecktes Licht bringt nicht viel. Am 4. Advent ist zu erkennen, dass die Zeit vorangeschritten ist. Noch ein Türchen am Adventskalender, dann ist der grosse Tag da. Die Türchen am Adventskalender werden nicht wieder geschlossen, sie bleiben offen. So sollen auch wir unsere Türen der Hoffnung und der Liebe offenhalten und nicht verschliessen, nur so können wir den Herrn Jesus erwarten und empfangen.

Die Adventszeit ist ein intensives Vorbereiten auf die Wiederkunft Jesu. Er kam damals wie verheissen zurück zu seinem Volk, er wird auch in dieser Zeit wieder zurückkommen. Die Menschen zu seiner Zeit haben auf ihn gewartet und ihn angenommen. Gemeinsam wollen wir es heute gleichtun und einander den Glauben stärken. So hat es der in den Ruhestand tretende Bezirksälteste in seinem Wirken getan. Er hat immer alle miteingeschlossen, ohne Vorbehalt. Unsere eigenen Vorstellungen sollen in den Hintergrund rücken. Nicht die irdischen Wünsche sollen im Vordergrund stehen, sondern die Einstellung zum Herrn Jesu und Himmlischen Vater. Im Johannes Evangelium steht: «Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns». In diesem Wort ist Kraft. Eine neue Kreatur soll entstehen und das Alte auf die Seite gestellt werden.

Dazumal hat die Gemeinde Wunder erlebt - Gott hat Kranke geheilt und Tote auferweckt. Dies geschieht heute in diesem Ausmass nicht mehr, doch wir dürfen Wunder im Geiste erleben.

Unser Advent soll sein: das Wort aufnehmen und aktiv bleiben im Glauben, den Herrn Jesus erwarten und ihn aufnehmen.

Predigtbeitrag des Bezirksältesten Hansjörg Rellstab

«Ich höre ein Aufschnaufen in den Reihen der Diakone», begann der scheidende Bezirksälteste, welcher ab und zu gerne Diakone zur Predigt aufrief.

Er dankte von Herzen und voller Freude den Glaubensgeschwistern, mit welchen er zusammen den Bezirk gestalten konnte. "Es war immer ein Miteinander, nie ein Müssen, sondern ein Dürfen, in diesem Bezirk zu wirken", präzisierte der Bezirksälteste. "Im Schwachen ist Gott mächtig, dies durfte ich immer wieder erfahren und erleben in meiner Amtstätigkeit. Und da die Advents- und Weihnachtszeit die Zeit ist zu wünschen, so habe ich nur einen Wunsch: wir wollen aktiv sein im Warten auf den Herrn Jesus, treu bleiben und einander - und auch den neuen Bezirksältesten - aufnehmen. So freue ich mich, den Weg und das Ziel weiterhin gemeinsam gehen zu dürfen."

Ruhesetzung des Bezirksältesten Rellstab und des Priesters Brönnimann

Der Bezirksapostel bedankte sich bei den Amtsträgern, dem Ruf des Herrn gefolgt zu sein und in den Gemeinden des Bezirkes so viele Jahre gewirkt zu haben.

Der Bezirksälteste war immer von ganzem Herzen für alle da. Er hat sich eingesetzt, um Gemeinschaft zu pflegen in der Gemeinde, aber auch zu Hause. Nach 39 Jahren tritt er nun in den  Ruhestand. Trotzdem bleibt er der Bezirksälteste, der er immer war.

Priester Brönnimann darf nach 33 Jahren Amtstätigkeit in den Ruhestand treten. Als Priester diente er in den Gemeinden Effretikon, Neftenbach und Winterthur.

Mit den besten Segenswünschen für die Zukunft, auch aus den Gemeinden, verabschiedete der Bezirksapostel die beiden Amtsträger in den Ruhestand.

Ordination eines neuen Bezirksältesten

Bezirksapostel Zbinden durfte Priester Bruno Riesen als neuen Bezirksältesten ordinieren und als Bezirksvorsteher beauftragen. Er freute sich, dass der neue Bezirksälteste dem Ruf Gottes gefolgt ist und versprach ihm, dass Gott immer seinen Segen und seine Heiligung zu dieser Aufgabe schenken werde.