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100 Jahre Gemeinde Rüti: Festgottesdienst mit Bezirksapostel Jürg Zbinden – hier bin ich zuhause
15.09.2019 / Rüti ZH
Festfreude und Dankbarkeit zum 100-jährigen Geburtstag. Die Kirchengemeinde Rüti freute sich gemeinsam mit Bezirksapostel Jürg Zbinden, seiner Begleitung sowie den geladenen Ehrengästen, einen Festgottesdienst zu feiern. Im Anschluss richtete der Gemeindepräsident von Rüti eine Grussbotschaft an die Anwesenden, bevor gemeinsam auf die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft angestossen wurde.

Bezirksapostel Jürg Zbinden diente mit dem Bibelwort aus Psalm 118, Verse 27-29: „Der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars! Du bist mein Gott und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“

Zur Einstimmung folgte das Sopran-Solo «Panis Angelicus» mit Chorbegleitung. Bezirksapostel Zbinden hiess die Festgemeinde sowie die die Ehrengäste herzlich willkommen und betonte die Festfreude und die Dankbarkeit zur Feier des hundertjährigen Jubiläums. Dabei bemerkte er, dass die Kirchengemeinde Rüti lebt und prosperiert und unterstrich das Motto: „Hier bin ich zuhause“. Es sein ein Ort, an den man gerne zurückkehrt und sich in der Gemeinschaft an- und aufgenommen fühle.

Danach ging der Bezirksapostel mit folgenden Kerngedanken auf das Bibelwort ein:

  • „Herr ist Gott“, den wir unseren Vater im Himmel nennen dürfen. Er ist der Fels und Zuversicht auch in unsicheren Zeiten.
  • Der Sohn Gottes ist das Licht der Erde und hat es weitergegeben, seinen Aposteln und den Gläubigen, denn es ist das Wort Gottes und die Wahrheit. Gott ist die Quelle des Lichtes.
  • Die Festfreude kommt durch den geschmückten Altar zum Ausdruck – im übertragenen Sinne sind es unsere Herzen. Das Opfer Jesu Christi ist auch damit versinnbildlicht. Wir binden uns an sein Opfer, da es in seiner vollen Kraft wirkt, auch für das ewige Leben.
  • „Du bist mein Gott“ spricht uns persönlich an. Wir dürfen seine Präsenz in unserem Leben wahrnehmen. Er ist für uns da.
  • „Wir danken Gott“, indem wir alles wertschätzen was wir von ihm bekommen haben. So setzen wir die erhaltenen Gaben ein. Gott hat uns reich gemacht. Anlässlich des Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettages wollen wir das Staunen über den Reichtum Gottes nicht verlieren. Die Fülle der Schöpfung mit anderen teilen, damit kein Mangel entsteht.
  • „Wir preisen Gott“ aus Dankbarkeit und danken so auch in der Gemeinde für die Gemeinschaft und den Frieden im Herzen, dass wir miteinander den Segen Gottes empfangen und die Sündenvergebung hinnehmen dürfen. Damit wissen wir, dass auch meinem Glaubensbruder und meiner Glaubensschwester alle Sünden vergeben sind. Wenn wir untereinander dankbar sind, dann danken wir auch Gott.
  • Gott ist die Quelle des Guten auf ewig. So wünschte der Bezirksapostel der Jubiläumsgemeinde für heute und für die Zukunft, dass sie sich weiterhin Gott zuwende, denn dann werde es allen gut gehen.

Bischof Rudolf Fässler ging in seinem Predigtbeitrag auf das Motto „Hier bin ich zuhause“ ein. Wie im Bibelwort, welches eine Entwicklung beschreibt, hat sich auch die Kirchengemeinde Rüti entwickelt. Dafür sind wir dankbar.  Der Bischof schloss mit dem Aufruf: „Bleibt nicht stehen – aber bleibt immer hier in der Gemeinde zuhause“.

Der Gemeindevorsteher, Hirte Robert Anliker, hob die Dankbarkeit hervor und sprach den Wunsch aus, dass sich alle Mitglieder in der Kirchengemeinde gleichermassen zuhause fühlen, ungeachtet dessen, wie oft sie hier sein können.  

Der Gemeindepräsident der politischen Gemeinde Rüti, Peter Luginbühl, der mit Gemeinderätin Christa Thoma zu den Ehrengästen zählte, gratulierte in seiner Grussbotschaft ebenfalls zum Jubiläum und wünschte der Kirchengemeinde für die Zukunft viel Glück und Inspiration.

Zum Abschluss sang der Chor «10'000 reasons». Anschliessend erfreute sich die ganze Festgemeinde, zusammen mit den geladenen Ehrengästen, am reichhaltigen Apéro sowie an einem regen Austausch über den Rück- und Ausblick der Jubilarin.